Mein Leben in Afrika - Land der tausend Hügel
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Als die Amerikanerin Rosamond Halsey Carr 1949 zusammen mit ihrem frisch gebackenen Ehemann Kenneth in Ruanda eintrifft, ahnt sie noch nicht, dass dieses Land die Liebe ihres Lebens wird. Die beiden stürzen sich in die Faszination des fremden Kontinents und das "Land der tausend Hügel", so der Beiname von Ruanda, nimmt sie gefangen. Doch die Ehe mit Kenneth, der vierundzwanzig Jahre älter ist, hält nicht.Unerschrocken krempelt Rosamond die Ärmel hoch und übernimmt selbstständig die Verwaltung von Mugongo, einer Pyrethrum-Plantage mit einer Größe von neunzig Hektar. Schnell lernt sie alles wichtige zum nutzbringenden Anbau dieser Margeritenart, deren Blüten ein hochwirksames natürliches Insektizid enthalten. Auf Mugongo geben sich berühmte Persönlichkeiten wie die Frau des französischen Staatspräsidenten Giscard d´Estaing oder die Berggorilla-Forscherin Dian Fossey die Klinke in die Hand. Sie bringen Rosamond die Welt in ihr abgelegenes Paradies.Ein jäher Bruch beendet die friedliche Phase des bescheidenen Wohlstands, den Ruanda in den Siebzigerjahren erreicht. Der alte Kampf zwischen den verfeindeten Tutsi und Hutu bricht in den Neunzigerjahren erneut aus und endet in einem unvorstellbaren Genozid. Um die schreckliche Not der Kinder des Bürgerkriegs zu lindern, gründet Rosamond Halsey Carr, mittlerweile zweiundachtzig Jahre alt und die letzte ausländische Plantagenbesitzerin in Ruanda, ein Waisenhaus für die Flüchtlinge. Fazit ihres Lebens: "Wenn du glaubst, die Götter Afrikas schenken dir ein Lächeln, stellst du überrascht fest, dass sie nur mit dir spielen."