Der letzte Kaiser
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Bernardo Bertolucci schafft das schier Unmögliche mit diesem umfassenden und eindrucksvollen Epos, das eine sehr persönliche Geschichte erzählt. Der Film erzählt die dramatische Lebensgeschichte von Pu Yi, dem letzten Kaiser Chinas. Der Film folgt seinem Leben von seinen erlesenen Anfängen in der Verbotenen Stadt, in der er im Alter von drei Jahren gekrönt und von einer halben Milliarde Menschen verehrt wurde. Später wurde er dazu gezwungen abzudanken und, unfähig in der Außenwelt für sich selbst zu sorgen, wurde er zur liederlichen und ausgebeuteten Hülle eines Mannes. Er starb in Vergessenheit und lebte zuletzt als Bauer in der Republik China. Der Zuschauer wird nie so richtig warm mit John Lone in der Titelrolle, aber dieser Film konzentriert sich sowieso mehr auf das Visuelle als auf die Charakterdarstellung. Der letzte Kaiser wurde in der Verbotenen Stadt gefilmt, ist beeindruckend schön und besticht durch satte Farben und exquisite Details. Der Film gewann neun Oscars, darunter die Kategorien Bester Film und Bester Regisseur. --Rochelle O'Gorman
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Bernardo Bertoluccis monumentaler Film war der Oscar-Abräumer 1988 mit insgesamt neun Auszeichnungen. Als Favorit ins Rennen gegangen, bewährte sich Bertoluccis eingehendes und weitgehendes Porträt dann vor allem in den technischen Abteilungen. Die Darsteller gingen allesamt leer aus. Die Geschichte des letzten Kaisers von China zeigt Bernardo Bertolucci von der Einsetzung des Kindkaisers bis ... weiterlesen