Iron Doors - Entkommen oder sterben!
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Mit Iron Doors von 2010 kommt ein klaustrophobischer Psychothriller (auf Blu-ray auch in 3D verfügbar) direkt aus dem Kino ins heimische Wohnzimmer. Mark (Axel Wedekind) erwacht in einem Gefängnis. Es ist ein verschlossener, tresorartigen Raum und der junge Mann kann sich nicht erklären, wie er dort hinein gekommen ist. Zunächst glaubt er an einen üblen Scherz seiner Kollegen; eine spaßig-schaurige Entführung. Doch nach mehreren Tagen ohne Wasser und irgend etwas zu essen muss er sich dem Unvorstellbaren stellen: Niemand wird ihm helfen wenn er nicht selbst etwas unternimmt. Die massive Eisentür erweist sich als so gut wie unüberwindlich, doch mit nicht nachlassenden Kräften gelingt es Mark, ein Loch in die Betonwand zu meißeln. Und er sieht Licht, jenseits der Mauer ist es hell. Ist das die ersehnte Freiheit? Nach und nach vergrößert er das Loch und schließlich kann er sich hindurch zwängen. Auf der anderen Seite wird ihm jedoch schlagartig klar: Der Albtraum fängt jetzt erst richtig an.
Kommen Sie mit in eine absolut fesselnde Geschichte. Regisseur Stephen Manuel liefert mit Iron Doors 80 Minuten lang preisgekrönte Hochspannung ab. Die deutsche Independent-Produktion wurde in Los Angeles auf dem 3D Film Festival in einer Kategorie mit dem Preis Bester 3D-Spielfilm ausgezeichnet. Er konnte sich dabei gegen amerikanische 3D Blockbuster wie Piranha 3D behaupten. Weiterhin erhielt der Film auf der FantasPorto 2011 einen Preis für den besten Schauspieler und einen Auszeichnung auf den Hofer Festtagen 2010.
Inhaltlich denkt man an einen Schocker wie Cube, stellenweise auch an Lost oder Predator. Auf jeden Fall aber ist Iron Doors ein gut gemachter Horrortrip, der locker mit internationalen Produktionen mithalten kann. Erwartungen werden gekonnt gebrochen und clever auf den Kopf stellt.
Freigegeben ist der Thriller ab 16 Jahren. Die Single DVD Box hat ein Wendecover und einige Extras: Bildergalerie, Making of, Premiere, Audiokommentar, Trailer. Sprachauswahl: Deutsch und Englisch.
Axel Wedekind spielt Mark. Der 1975 in Erfurt geborene Schauspieler wirkte in zahlreichen Rollen in Fernseh- und Kinofilmen mit. Unter anderem in Oskar Roehlers Agnes und seine Brüder (2004) und in dem Kinderfilm Amundsen der Pinguin (2003). Ebenfalls spielte er in dem Grubendrama Das Wunder von Lengede (2003), in Contergan (2003) und in der amerikanischen Kinoproduktion Rohtenburg (2005). Einem größeren Publikum bekannt wurde er durch seine Hauptrolle als Torwart Henning Kahmke in der TV-Serie Das geheime Leben der Spielerfrauen (2005). Neben Axel Wedekind spielt Rungano Nyoni in Iron Doors eine tragende Rolle.
Die grandiose Regie führte der hauptsächlich fürs Fernsehen inszenierende Stephen Manuel. Der gebürtige Ire machte sich unter anderem mit Der letzte Lude (2003) einen Namen. Er drehte aber auch die dreiteilige TV-Serie Der Clown (2001) und zwei Folgen von Alarm für Cobra 11. Das er aber auch im Thrillergenre zu Hause ist, stellte er bereits 2008 unter Beweis: Perfect Hideout mit Billy Zane war ein großer Erfolg.