Molly
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| Darsteller | Elisabeth Shue | Aaron Eckhart | Jill Hennessy |
| Regie | John Duigan |
| Freigabe | ab 6 Jahren |
| Ländercode | Code 2 (Europa) |
| Laufzeit | 98 Minuten |
| Sprache | Deutsch, Dolby Digital 5.1 Französisch, Dolby Digital 5.1 Spanisch, Dolby Digital 5.1 Italienisch, Dolby Digital 5.1 |
| Untertitel | Deutsch, Englisch, Spanisch, Französisch, Italienisch, Schwedisch, Norwegisch, Finnisch, Dänisch, Untertitel für Hörgeschädigte |
| Medium | DVD |
| Release | 08.03.2001 |
| EAN | 4010232006820 |
| Kategorien | Bollywood, Dramen, Fantasy, Kriegsfilme, Thriller |
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Die Titelfigur, gespielt von Elisabeth Shue (für ihre Rolle in Leaving Las Vegas für den Oscar nominiert), leidet an einer jener Beschwerden, die man nur in Hollywood-Filmen finden kann: Sie ist leicht geistig behindert und ein wenig autistisch, jedoch gerade genug, um ihr den kindlichen Reiz rhythmischer Wasserfontänen oder des Zauberers von Oz zu verleihen. Eine Operation, bei der irgendwie ihre Gehirnzellen reaktiviert werden, ermöglicht es Molly, einen etwas anspruchsvolleren Intelligenzlevel zu erlangen, zum großen Erstaunen und zur Freude ihres Bruders Buck (Aaron Eckhart, der hier eine wesentlich sympathischere Figur als in In The Company Of Men spielt). Als dann aber die Fortschritte ihrer Gehirnzellen wieder nachlassen, müssen sich Molly und Buck der Situation stellen. Davon abgesehen, dass der Film wissenschaftlich bestenfalls zweifelhaft ist und darüber hinaus gegenüber tatsächlich geistig Behinderten und deren Familien sicher verletzend wirkt, hat die sich entwickelnde Beziehung zwischen den Geschwistern durchaus emotionale Zugkraft. Eckhart verleiht seiner Rolle eine gewisse Würde, indem es ihm gelingt, seine zurückhaltende Performance sehr realistisch wirken zu lassen. Shue kann in einigen Momenten, trotz ihrer unmöglichen Rolle, pure Emotion herüberbringen, was Molly beinahe glaubhaft erscheinen lässt. Thomas Jane ( Deep Blue Sea ) spielt einen medizinischen Assistenten, der eine Lernschwäche hat, die aber nicht weiter erklärt wird. Er gibt ebenfalls sein Bestes, um noch etwas aus seiner schwach und lückenhaft angelegten Figur herauszuholen, doch im Gegensatz zu Eckhart und Shue bleibt Jane farblos. Molly möchte eine Mischung aus Forrest Gump und Flowers For Algernon sein, Filme über die Entdeckung des Lebensinns durch die Wertschätzung der einfachen Dinge, kann diesem Anspruch aber nicht genügen. --Bret Fetzer