Picking up the Pieces
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Woody Allen als Schauspieler, nicht als Regisseur -- das ist eine Seltenheit. Der New Yorker spielt Tex, einen Metzger, der von seiner Frau (Sharon Stone) eines Tages derart in Rage gebracht wird, dass er sie im wahrsten Sinne des Wortes zerlegt! Auf seinem Weg seine Frau Stück für Stück zu begraben, verliert er ausgerechnet eine Hand seiner ehemals Anvertrauten. Diese Hand wird von einer blinden Frau gefunden -- die im gleichen Augenblick ihr Augenlicht zurück erhält! Es dauert nicht lang, und aus der Hand ist ein religiöses Kultobjekt geworden, das von den Menschen des kleinen Städtchen El Nino, New Mexico, als ein Geschenk Gottes angebetet wird. Ausgerechnet in dieses kleine Städtchen verschlägt es einen herumstreunenden Priester (David Schwimmer), dessen schwacher Glauben in doppelter Hinsicht auf die Probe gestellt wird. Auf der einen Seite versucht er das Geheimnis der Hand zu ergründen, auf der anderen Seite verliebt er sich in eine Prostituierte (Maria Gracia Cucinotta). Antworten zu finden, das ist nicht einfach, denn der Bürgermeister El Ninos (Cheech Marin) ist korrupt, ein Gesetzeshüter namens Bobo (Kiefer Sutherland), entpuppt sich als wenig helle, dann gibt es da auch immer noch Tex, der als Einziger eine Antwort auf die Herkunft der Hand parat hätte (diese aber aus verständlichen Gründen verschweigt) und schließlich tauchen noch drei Ermittler des Vatikans (Elliott Gould, Andy Dick und Fran Drescher aus Die Nanny ) auf, die heraus finden sollen, ob von der Hand wirklich göttliche Kräfte ausgehen. Picking Up The Pieces ist kein uninteressanter Film, er verfügt über ein gewisses Flair und überzeugt in seiner Darstellung eines quasi magischen Realismus. Leider kommen die verschiedenen Handlungsstränge nur sehr schwer zusammen. Die Atmosphäre des Filmes ist zweifelsohne ansprechend, aber etwas mehr Geradlinigkeit hätte dem Werk gut getan. Immerhin: Die Schauspieler sind mit Enthusiasmus bei der Sache. Es besteht kein Zweifel: Sie haben an den Dreharbeiten ihren Spaß gehabt. --Bret Fetzer
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Es gibt sie nicht wie Sand am Meer. Die Filme, in denen Woody Allen "nur" als Schauspieler zu sehen ist, also keine Regie führt und die Geschichte nicht selber geschrieben hat. Picking up the Pieces ist so ein Film und es tut dem New Yorker sichtlich gut, sich für einmal nur auf das Agieren vor der Kamera konzentrieren zu können. Das Thema von Picking up the Pieces ist der Glaube. ... weiterlesen