Schneewittchen und die sieben Zwerge ist zweifellos einer der dicksten Brocken aus Disneys Goldenem Zeitalter. Im Jahr 1937 entstanden, betäubt er geradezu mit seinem gewissenhaften Heraufbeschwören einer verzauberten Welt, samt einer Fülle an Haupt- und Nebencharakteren (eingeschlossen Vierbeiner und Vögel), von denen ein jeder ein ausgearbeitetes Eigenleben erhielt. Betrachtet man Schneewittchens komplexe, graziöse Bewegungen der Finger, der Arme und des Kopfes im Zusammenspiel, so ist es nicht allein die technische Brillanz der Künstler im Disney-Studio, die dem Zuschauer ins Auge sticht, sondern auch die gesamte Persönlichkeit ihres gewinnenden Charakters.
Wenn der tödliche Apfel der bösen Königin seine Farbe vom giftigen Grün zum rosigen Rot ändert, dann ist der Effekt der Erkenntnis, wie etwas so schönes so erschreckend sein kann, grunderschütternd. Er ist so rein, dass man sich völlig dem Horror dieses Augenblickes hingibt. Basierend auf dem gleichnamigen Märchen aus der Sammlung der Gebrüder Grimm, ist Schneewittchen und die sieben Zwerge wohl der beste Familienfilm, der, mit mythischen Motiven, die geistigen Grundlagen des Erwachsenwerdens behandelt. Er ist eine hohe Errungenschaft und sollte keinesfalls verpasst werden. --Tom Keogh
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1937 wagte Walt Disney etwas, was eigentlich als total verrückt galt. Er liess die bekannten Kurzfilme sein und schuf den ersten abendfüllenden Trickfilm. Basierend auf der Geschichte der Gebrüder Grimm wurde Snow White and the Seven Dwarfs in die Kinos gebracht und lieferte mit seinem Erfolg die Basis für kommende Trickfilmklassiker, die wir wohl alle irgendwann einmal gesehen haben oder ... weiterlesen