Almost...Bikini
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Man stelle sich vor, Captain Beefheart, Frank Zappa, Prince, Sly Stone, Otis Redding, Hendrix, Beck und Soul Coughing würden gemeinsam an einem gigantischen Löschblatt voller L(ustiger)S(ahne)D(rüsen) lecken, um danach gemeinsam einen Übungsraum zu stürmen! Mitten in einer Session, die das Bewußtsein nicht nur erweitert, sondern in handliche Einzelteile sprengt, schneien plötzlich noch William S. Burroughs, Alan Ginsberg, John Lennon, Charles Bukowski, Christian Morgenstern und Ernst Jandl rein, weil sie sich in der Tür geirrt und diesen Höllen-Jam mit dem Poetry-Slam verwechselt haben, der eigentlich im Kellerloch gegenüber stattfindet. Niemand klärt sie über ihren Irrtum auf, weil es recht funky klingt, was die Wortkünstler zur allgemeinen Psychedelic-Funk-Melange beizutragen haben. Die Nacht ist lang und eignet sich mit dieser Eigenschaft blendend für einen Ritt auf dem fliegenden Teppich der Bruderschaft aller heiligen Schubladenzerstörer. Plötzlich wird Lennon vom Fingerzeig Gottes getroffen, der ihm auf diese höchst theatralische Weise mitteilen will, daß gleichermaßen der Geist von Liberace wie auch der von Tom Jones in ihn gefahren ist. Und Lennon führt die Jünger des Spielzeugkisten-Funk (immerhin bedient Beefheart zum ersten Mal in seinem Leben einen Computer!) hinaus, führt sein im Rausch gefangenes Volk ins gelobte Land, das da heißt Las Vegas. Und genau dort fährt der Daumen des winkenden Neon-Cowboys auf die Truppe hernieder, beamt sie nach Belgien und gibt ihnen den Namen Wizards Of Ooze. --Björn Döring
CD 1
01 - Big red ballon
02 - Bubbles
03 - Cheezy
04 - Lumbago
05 - Bustin' loose
06 - Paperbag
07 - 25
08 - Milkman
09 - Six-pack cooler
10 - Five below
11 - Lizard
12 - Summerbreeze