White Pepper
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1990 debütierte das durchgeknallte amerikanische Duo Dean und Gene Ween alias Ween mit dem seltsamen Doppelalbum God Ween Satan - The Oneness , einem Werk voller skurriler Soundeinfälle, psychedelischer Lo-Fi-Heimarbeiten und hübscher, schräger Pop-Songs. Seither wuchs der Bekanntheits- und Durchgeknalltheitsgrad des Duos beständig. Egal ob sie nun Country-Songs bearbeiteten oder sich am Hip Hop vergriffen, Punk zerlegten, alternativ rockten oder dem Jazz neue Seiten abgewannen. Im Grunde ihres Herzens sehr musikalisch legten Ween bei all ihren Aktivitäten immer jede Menge Spass an den Tag, was man den Alben auch jedes Mal anhörte. So auch dem jüngsten Grosswerk White Pepper . Hier klingen Ween mal nach den Beatles (die erste Single-Auskopplung "Even If You Don't"), mal nach Karibik (exzellent und hitverdächtig: "Bananas And Blow"), mal nach purem Punkrock ("Stroker Ace"), mal so, als seien sie grade aus der Easy-Lounge einer Cocktail-Bar ("Pandy Fackler") gekommen. Schwerem Rock stehen entrückte, seltsame Passagen gegenüber, ohrwurmigem Material stellt man kleine Soundexperimente zur Seite. Mit "Stay Forever" haben sie dann auch noch gleich einen Radiohit geschrieben. Insgesamt vielleicht die zugänglichste aller Ween-Platten: ein himmlisches Werk. --Thomas Bohnet
CD 1
01 - Exactly Where I`m At
02 - Blues Of Chi
03 - Even If You Don`t
04 - Bananas And Blow
05 - Stroker Ace
06 - Ice Castles
07 - Back To Basom
08 - The Grobe
09 - Pandy Fackler
10 - Stay Forever
11 - Falling Out
12 - She`s Your Baby