Babel
An den Ufern der Flüsse Euphrat und Tigris gibt es Metropolen voller Pracht und Schönheit. Vor allem gilt der Tempelbau als Zeichen für Reichtum und Wohlstand. An fünf Orten versucht jeder der beiden mächtigen Kontrahenten die schönsten und höchsten Tempelanlagen zu errichten. Dabei bedienen sie sich der Hilfe der umliegenden Völker. Doch Vorsicht: Die Hethiter, Meder, Assyrer, Sumerer und Perser sind nicht immer freundlich gesinnt...
Zwei Spieler schlüpfen in die Rolle von wagemutigen Tempelbauern. Zwischen den Spielern liegt ein Spielplan, auf dem für jeden Spieler fünf Bauplätze zur Verfügung stehen. Jeder der fünf Bauplätze ist einem der umliegenden Völker zugeordnet.
Die Spieler versuchen, auf ihren fünf Bauplätzen mit Hilfe der benachbarten Völker möglichst hohe Tempeltürme zu errichten. Jeder Spielzug ist in drei Phasen unterteilt. In der ersten Phase seines Zuges zieht ein Spieler drei Völkerkarten. Danach beginnt die Aktionsphase, in welcher dem Spieler die fünf verschiedenen Aktionen "Reisen", "Ansiedeln", "Tempelbau", "Völkerwanderung" und "Völkerfähigkeit" zur Verfügung stehen. Alle Aktionen werden durch das Ausspielen von Karten ausgeführt. In der dritten Phase zieht der Spieler Tempelkarten und legt diese aus. Wer schließlich mit Geschick und Wagemut die großartigsten Tempel errichtet, gewinnt.
Auf der Auswahlliste zum Spiel des Jahres 2001 Preis der Wiener Spieleakademie "Spielehits für zwei"
Inhalt: 1 Spielplan, 60 Völkerkarten, 45 Tempelkarten, 2 Tempelsteine.